alter schwede was für ein wirrwarr.

alles auf einmal und doch nur puste, leere luft.

nun denn, auf in den kampf des alltäglichen lebens- bleibt uns ja

nichts anderes übrig. die speere hoch, das schild in position und auf los gehts los! abstechen ist erlaubt. oder auch nicht!?

sterben darf man auch, wenn man muss.

egal.

einfach weiter in den sonnenuntergang hinein und dann endlich.. irgendwann.. den frieden!!

 

auf bald!

 es

ich denke, ich hab mein gehirn verloren.

aber das ist nicht schlimm, denn es kommt ja wieder.

vielleicht braucht es nur ruhe. pause.

und in der "welt" komm ich auch ohne gehirn zurecht. da ja die meisten keins mehr besitzen, oder?- also werd ich mich schon durchschlagen.

außerdem hab ich noch meine füße. die mich retten können. oder auch nicht. wie auch immer.

es macht nichts.

sie drehte sich nicht um.

sie wusste was sie sehen würde.

sie ging weiter,Schritt für Schritt ins Unklare.

und doch wusste sie, genau was hinter ihr lag.

nämlich sie selbst.

würde sie den Blick nach hinten wenden,

würde sie sich selbst und all ihre Wünsche und Träume sehen.

sie hatte Angst sich umzudrehen.

lief weiter. Bis jemand von hinten ihren Namen schrie und sie doch nach hinten blicken musste-

um nicht zu vergessen wer sie war und

um in eine neue,andere Richtung loszulaufen.

hallo,

ich schreibe mal wieder.

eigentlich, hab ich übehaupt keine ahnung, was ich schreiben soll.

die letzten tage waren überfüllt mit alkohol und freunde treffen.

einmal wieder mit meiner besten freundin gequatscht. das war schön. über alles. und doch eigentlich nichts. nichts, was ich eigentlich sagen möchte. weil mir der mut, oder der drang dazu fehlt, auszudrücken, was ich eigentlich sagen will.

ich möchte einfach sein. leben und atmen. tanzen und lachen. meine freunde sehen. meine liebsten immer um mich haben, um zu verstehen, wie sie sind und was sie wirklich fühlen.

heute hab ich auch wieder bier und wein intus. ich hab sogar gemalt. auf meine wand, in meinem zimmer. das war sehr schön. einfach gemalt.. wie ich mich gerade fühle und was ich denke. mit musik und einem bier. ich wusste gar nicht, wieviel ich in mir verstaut hatte! 

wieviel ich schon lang nicht mehr losgelassen habe. es war "befreiung pur"! 

es rauscht, es zischt und doch hat alles seinen sinn. manchmal versteckt, manchmal direkt vor der nase. aber doch lebenswert.

ich danke, dass ich bin. ich danke, für alles was ich habe. und für alle menschen, die mich auf meinem weg begleiten.

in diesem sinne.... frohes neues jahr!

 

 darüber hinaus... 

 

wo und wie und wann, wird alles enden? was will ich überhaupt?

wo will ich sein? wie will ich sein? bin ich die, die ich bin?

bin ich mir selbst vertraut? kann ich mir trauen?

oder ist alles einfach nur ein spiel? ein spiel mich selbst so richtig zu verarschen?

wie weit wird alles gehn? sind wir am ende die, die wir sein wollen? schon immer?

oder sind wir die, so wie das leben uns geprägt hat? kann ich mir das noch aussuchen?

wo und wie und wann?

in hoffung: bei meinem vater. in seinen armen. in geborgenheit. und mit all diesen menschen, die ich sosehr liebe!

 verworren

 

es ist doch einfach der wahnsinn.

wahnsinn wie schnell die zeit vergeht. eben war man noch auf einer party und plötzlich ist eine ganze woche, voller stress und anstrengungen vorbei gegangen.

und man merkt es nicht einmal. manchmal denk ich, dass das eigentlich ganz gut so ist. so geht wenigstens alles schnell voran. gewisse unanehmlichkeiten gehen vorbei.

aber es gibt auch diese zeiten. diese zeiten in denen man plötzlich aufwacht und sich fragt; wo bin ich; wer bin ich; wie komm ich hier hin? auf einmal ging alles zu schnell. zu schnell um zu verstehen, dass es weiter geht. zu schnell um das eigene handeln erklären, oder gar nachvollziehen zu können.

und man steht da und für einen moment hält die welt den atem an. sie dreht sich weiter, aber bleibt doch stehen. nur kurz. nur ein kleiner zeitraum in dem man sich sortieren muss. in dem man sich, wie einem kleinen kind, sagen muss was man gerade tut, wo man ist und wer man ist.

diese zeiträume häufen sich in letzter zeit. es geht einfach alles zu schnell und je schneller alles geht, desto schwieriger wird es selbst mitzuhalten.

verlorene Macht 

"geh weg, geh weg", sagte ich und hörte nicht auf ihn.

"ich gehe nicht weg, ich bleibe!", antwortete der Gedanke.

 

"geh weg, geh weg", befahl ich und ignorierte ihn.

"ich gehe nicht weg, ich will dich quälen!", antwortete der Gedanke.

 

"geh weg, geh weg", schrie ich und schob ihn von mir.

"ich gehe nicht weg, ich will dass du über mich nachdenkst!" antwortete der Gedanke.

 

 

und ich dachte über ihn nach und stürtze mich in die Tiefe.